
Autoreifen sind die Gummiringe, die auf die Felge des Autos aufgezogen werden. In Deutschland gebräuchlich sind Sommer- und Winterreifen. Eigentlich kann man viele verschiedene Reifentypen entwickeln - in Großbritannien sind etwa 'Ganzjahresreifen' sehr verbreitet. Das wird allerdings zum Problem, wenn sich in Sommer und Winter die Straßenlage zu sehr unterscheidet. Sommerreifen bieten bei nassen und trockenen Straßen über dem Gefrierpunkt eine optimale Mischung aus Traktion und Geschwindigkeit.
Winterreifen haben viel mehr Profil. Vor allem die Lamellen, kleine Einschnitte, die sich beim Kontakt mit dem Boden öffnen, sorgen für starken Halt. Gleichzeitig ist die Forschung schon so weit, dass nicht viel mehr Energie für den starken Halt 'verschwendet' wird - auch im Winter fährt man zügig und effektiv. Gesetzlich vorgeschrieben ist in Deutschland eine Reifenprofiltiefe von mindestens 1,6 mm. Wird die unterschritten, gefährdet der Fahrer nicht nur sich selbst, er bleibt auch bei Unfällen schnell auf höheren Kosten sitzen und riskiert Punkte in Flensburg.