
Im Gegensatz zum herkömmlichen Bett, das mit einer gepolsterten Matratze arbeitet, besitzt ein Wasserbett einen sogenannten Wasserkern, einen Vinylsack, der in einem Rahmen liegt. So schläft man auf Wasser und damit auf einer Unterlage, die sich optimal dem Körper anpassen kann. Wenn alle Auflagepunkte des Körpers gleichmäßigen Druck erfahren, ist das für den Menschen am komfortabelsten - er drückt sich nicht im Laufe der Nacht Blutgefäße ab und muss sich nicht mehrmals hin- und herwälzen. Auch, wenn die medizinischen Effekte von Wasserbetten nicht vollständig erforscht sind, schwören Anhänger dieser Schlafmethode auf den Zugewinn an Komfort und auf die Entlastung des Rückens. Bei modernen Wasserbetten werden Hardsider und Softsider unterschieden - Hardsider besitzen einen starren Holzrahmen, der den Kern stabilisiert. Etwas weicher sind Softsider, sie besitzen eine Schaumstoffwanne, in die der Kern gelegt wird. Bei richtiger Pflege hält der Wasserkern über 10 Jahre und länger. Besonders das neuartige Mesamoll, eine widerstandsfähige Vinylart, kostet zwar mehr, bietet aber bis zu 40 Jahren Lebensdauer.